Der Attersee (auch Kammersee) in Oberösterreich ist das größte Binnengewässer Österreichs. Er ist ein fischreicher See und beliebtes Tauchrevier. Segel- und Motorbootsport sind ebenfalls sehr verbreitet. Für Motorboote gilt jedoch eine absolutes Verbot in den Monaten Juli und August. Durch sein riesiges Volumen von ca. 4 Mrd. m³ ist er eigentlich weit größer als die z. B. flächenmäßig größeren Seen: Chiemsee oder Starnberger See.
Der Name Attersee kommt aus dem Illyrischen vom Wort Ata oder Ada, was Wasser bedeutet.
Im Südwesten erhebt sich der Schafberg (1783 m), im Südosten das Höllengebirge (1862 m). Im Südwesten des Sees mündet als größter Zufluss die Seeache (aus dem Mondsee). Abfluss ist die Ager bei Kammer. An den Ufern finden sich Reste jungsteinzeitlicher Pfahlbauten und Bronzefunde (Mondseekultur). Auf dem Attersee besteht Schiffsverkehr. Er stellt ein wichtiges Fremdenverkehrsgebiet dar.
Bei Litzlberg gibt es ein kleines Inselschloss. Eine größere Zahl der Landschaftsbilder von Gustav Klimt , der Anfang des 20.Jahrhunderts Sommergast am Attersee war, stammt aus der Region um Litzlberg .
Fischbestand: Hecht, See- Bach- u. Regenbogenforelle, Seesaibling, Reinanke, Aal, Karpfen, Aalrutte, Barsch und Weißfische.
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